SPUR

 Gruppe SPUR

Gruppe SPUR, hrsg. von Jo-Anne Birnie Danzker und Pia Dornacher, Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2006

184 S., 23,5 x 24,5 cm m. zahlreichen Farb- und SW-Abb. mit Reproduktionen der Spur-Zeitschriften 1-7
ISBN : 3-7757-1799-4

Mit Beiträgen von Pia Dornacher (Individualität im Kollektiv - Die künstlerische Entwicklung der Gruppe Spur von 1957-1965), Holger Liebs (Künstler oder Revolutionäre? - Die Spur und die Situationistische Internationale), Diedrich Diedrichsen (Verfolgung und Selbstverfolgung - Die Künstler und ihr "psychischer Mehrwert"), einer Chronologie der Künstlergruppe (von Selima Niggl zusammengestellt), einem Interview mit Helmut Sturm, den Abdrucken von "Manifest" 1958, "Januar-Manifest 1961", "Über unsere Malerei" (1959), "Avantgarde ist unerwünscht!" (1961) u. "Ein kultureller Putsch" (1959)

vergriffen 

 SPUR Zeitschrift Nr.1

Gruppe SPUR - Spur 1 - Spur-Zeitschrift Nr. 1

August 1960 Auflage 1000
Redaktion: Gruppe SPUR – Helmut Sturm, Heimrad Prem, HP Zimmer, Lothar Fischer
Verlag: Seelig & Co
Druckerei Grimm & Bleicher
27,5 x 29 cm

€ 100,- 

 Gruppe SPUR

Gruppe SPUR 1958-1965 Lothar Fischer, Helmut Sturm, Heimrad Prem, HP Zimmer
Herausgegeben von Veit Loers, Regensburg 1986 Ausst. Kat. Regensburg (Städt. Galerie) 1986

176 Seiten, Format 27 x 21 cm, 65 farbige und zahlreiche SW-Abbildungen

vergriffen

 Gruppe SPUR 1958-1965

Gruppe SPUR 1958-1965. Eine Dokumentation, hrsg. von der Galerie van de Loo, München 1. Aufl. 1979, 2. Aufl. 1988

219 S., 24 x 24,5 cm, 16 Farb- und zahlreichen SW-Abb.
Mit einem Vorwort von Otto van de Loo und Beiträgen von Christoph Caspari, Veit Loers, Hans M. Bachmayer und Jorgen Nash.

1958 gründen die Maler Heimrad Prem, Helmut Sturm, HP Zimmer und der Bildhauer Lothar Fischer in München die Künstlergruppe SPUR, eine der bedeutendsten Künstlergruppen nach dem Zweiten Weltkrieg. Durch die Verbreitung von Flugblättern, Manifesten und die Herausgabe ihrer 7 SPUR- Zeitschriften ließen diese unangepaßten, gesellschaftskritischen und provokanten Künstler Staat und Kirche in Bayern heftig reagieren. In den SPUR-Prozessen wurde die Gruppe SPUR der Verbreitung unzüchtiger Schriften und der Religionsbeschimpfung angeklagt. Ende der 50er Jahre, an der Schwelle zwischen Informel und neuer Figuration stehend, finden diese Künstler zu einer neuen, "verbindlicheren Formensprache". 1965 löst sich die Künstlergruppe SPUR in ihrer ursprünglichen Form allmählich auf. Ein an Dokumenten, Flugblättern, Gutachten zu den SPUR-Prozeßen, Gesprächsaufzeichnungen der Künstler, Zeitungskritiken und historischem Material unendlichen reiches Buch, das für jeden Leser, Sammler und Historiker, der sich mit der Kunst der 60er Jahre befaßt, von außerordentlichem Interesse sein wird.

€ 20,-